01Ein Stadion darf nicht dunkel werden
Ein Abendspiel im Dezember macht den Nutzen unmittelbar verständlich: Fällt das Netz aus, darf der sichere Spielbetrieb nicht mit ihm enden. Eine entsprechend ausgelegte Anlage kann in den Inselbetrieb wechseln und zuvor definierte Lasten – etwa Flutlicht, Sicherheits-, Kommunikations- und Betriebsanlagen – bis zum Spielende versorgen. Dafür braucht es netzbildende Wechselrichter, eine sichere Umschaltung, Schutz- und Blackstart-Konzept sowie geprüfte Betriebsabläufe.
02Energiegeschäft an 365 Tagen
Der Speicher ist nicht nur für den Ausnahmefall gedacht. Eine dynamische Fahrweise verbindet Lastmanagement, Strommarktoptimierung und Netzdienstleistungen. So arbeitet die Anlage im täglichen Betrieb wirtschaftlich und hält zugleich die für den Spieltag vereinbarte Reserve vor.
03Vom Pilot zur Fußballplattform
Der 2-MW-/5-MWh-Pilot am Training Center schafft belastbare Betriebsdaten. Darauf folgt die 6-MW-/15-MWh-Lösung am Stadion. Beide Standorte sollen gemeinsam gesteuert werden und ein Modell liefern, das sich auf weitere Clubs und Sportstätten übertragen lässt.